TrayImonc ohne fli4l - als ISDN-Monitor
Das Konzept der beiden fli4l-Tools imond und telmond gestattet es, diese Tools
auch ohne eigenen fli4l-Server einzusetzen - und damit z.B. eine im Rechner vorhandene
ISDN-Karte zu überwachen. Damit wird TrayImonc auch ohne fli4l-Rechner zum Anrufmonitor. VorausetzungenDie ISDN-Karte muß fertig konfiguriert sein. Informationen dazu finden sich in der Dokumentation der jeweiligen Distribution. Notwendig ist auch eine korrekt konfigurierte isdn4linux-Schnittstelle. Wer einen capi-Treiber einsetzt, muß das Modul capidrv laden, dann sind die benötigten Devices verfügbar. Als nächstes werden die Dämons imond und telmond compiliert und installiert. Dazu muß ein C-Compiler (gcc) installiert sein - was bei den meisten Distributionen ohnehin der Fall ist. Wer auf der Konsole nach dem Eintippen von gcc etwas anderes als "gcc: no input files" erhält, muß das gcc-Paket seiner Distribution nachinstallieren. InstallationImond und telmond sind im Paket daemons.tgz zusammengepackt. Nach dem Download z.B. nach /daten/Downloads eine Konsole öffnen, und das Paket auspacken: cd ~ Jetzt sollte man sich die Dokumentation für imond und telmond auf der Seite von fli4l ansehen und die Konfigurationsdateien imond.env, imond.conf und telmond.conf nach eigenen Wünschen anpassen. Vor allem ist drauf zu achten, daß die richtigen Berechtigungen in imond.env eingetragen werden - sonst können nachher womöglich andere über den TrayImonc-Client den Rechner herunterfahren! Auch Passwörter etc. müssen dort eingestellt werden. Weitere Informationen finden sich auch in dem fli4l-Howto, nach dem diese Anleitung sowie das Installatonsskript erstellt wurden. Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Dämons die Ports 5000 und 5001 öffnen; die Konfiguration der Firewall sollte Zugriffe auf diese Ports von außen unterbinden. Ist alles soweit fertig, kann man mit su gefolgt von der Eingabe des root-Passwortes und anschließendem make die Installation anstoßen. Dabei werden die Dämons compiliert und installiert, ebenso einige notwendige Skripte, die beim Systemstart ausgeführt werden und für die korrekte Initialisierung sorgen. Falls etwas schiefgeht, nimmtmake uninstall die Änderungen wieder zurück. Wenn alles geklappt hat, kann man mit/etc/init.d/imond start Trying 127.0.0.1... Jetzt muß man nur noch TrayImonc aufrufen und im Options-Dialog Adresse (127.0.0.1), Ports (5000, 5001) und das Passwort eintragen - fertig! |
